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Spritzschutzwand

Spritzschutzwand für Haltestellen, Geh- & Radwege

Eine Spritzschutzwand schützt wartende Fahrgäste, Fußgänger und Radfahrende vor aufgewirbeltem Spritzwasser, Schmutz und Gischt durch vorbeifahrende Fahrzeuge. Besonders an Bushaltestellen, Bahnsteigen sowie entlang stark befahrener Straßen verbessert sie die Aufenthaltsqualität und schafft eine klare räumliche Trennung zwischen Verkehrs- und Aufenthaltsflächen.

MABEG bietet mit den Spritzschutzwänden System A und System BASIC zwei modular aufgebaute Lösungen für Städte, Gemeinden, Kommunen und Verkehrsbetriebe. Beide Systeme verbinden eine robuste Stahlkonstruktion mit transparenter Sicherheitsverglasung und können projektbezogen an Länge, Farbgestaltung und vorhandene Geländeverläufe angepasst werden.

Was ist eine Spritzschutzwand?

Eine Spritzschutzwand ist eine fest installierte Schutzbarriere zwischen Verkehrsflächen und Bereichen, in denen sich Menschen aufhalten oder bewegen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, aufspritzendes Straßenwasser und Schmutz zurückzuhalten, ohne die Sichtbeziehungen im öffentlichen Raum unnötig einzuschränken.

Die transparente Verglasung ist dabei ein wesentlicher konstruktiver Vorteil. Sie erhält offene Sichtachsen und unterstützt eine übersichtliche Gestaltung von Haltestellen, Gehwegen oder Radwegen. Gerade im öffentlichen Raum ist dies wichtig, weil Orientierung und Sichtbarkeit trotz der Schutzfunktion erhalten bleiben sollen.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Bushaltestellen und Fahrgastbereiche
  • Bahnsteige
  • Gehwege entlang stark befahrener Straßen
  • Verkehrsinseln und Aufenthaltsbereiche
  • kommunale Verkehrs- und Freiraumprojekte

Spritzschutzwand System A – modular und flexibel anpassbar

Das System A besteht aus einer verzinkten Stahlkonstruktion, die in einem RAL-Farbton nach Wahl pulverbeschichtet werden kann. Die Stützen werden aus Stahl-Vierkantrohr 60 × 40 × 4 mm gefertigt. Als Handlauf kommt ein Stahl-Vierkantrohr mit 80 × 30 × 3 mm zum Einsatz, das mit den Standrohren verschraubt wird.

Die Standardhöhe beträgt etwa 990 mm über Oberkante Fertigfußboden bis Oberkante Handlauf. Das System wird in Teilelemente von 3.000 beziehungsweise 4.500 mm gegliedert und kann in Rastermaßen von 1.220 oder 1.500 mm geplant werden. Je nach Feldanzahl besteht die Konstruktion aus Anfangs-, End- und entsprechenden Mittelstützen.

Damit lassen sich unterschiedliche Wandlängen realisieren, ohne für jedes Projekt eine vollständig neue Konstruktion entwickeln zu müssen. Für Stadtplaner und Verkehrsunternehmen entsteht ein flexibel einsetzbares Baukastensystem, das sich an den jeweiligen Straßenraum anpassen lässt.

Sicherheitsverglasung aus 10 mm VSG

Bei System A wird eine senkrechte Verglasung aus 10 mm Verbundsicherheitsglas (VSG) eingesetzt. Die Scheiben besitzen abhängig vom Raster eine Größe von etwa 1.115 beziehungsweise 1.395 × 760 mm. Befestigt werden sie linear über ein Glashaltesystem aus Aluminiumstrangpressprofilen.

VSG besteht aus miteinander verbundenen Glasschichten und einer dazwischenliegenden Folie. Bei Beschädigung bleiben Glassplitter an dieser Folie haften. Für stark frequentierte öffentliche Bereiche bietet diese Konstruktion deshalb gegenüber normalem Glas einen entscheidenden Sicherheitsvorteil.

Neben einer klaren Zwischenfolie können bis zu vier kombinierte Farbfolien eingesetzt werden. Dadurch lässt sich die Spritzschutzwand an städtebauliche Gestaltungskonzepte, kommunale Farbwelten oder vorhandene Haltestellensysteme anpassen.

System BASIC für gerade und geschwungene Wegeführungen

Die Spritzschutzwand System BASIC folgt demselben modularen Grundprinzip, verwendet jedoch Stahl-Rundrohrstützen mit 60 × 3 mm. Das Standardraster beträgt 1.500 mm, die Scheibengröße 1.395 × 760 mm bei ebenfalls 10 mm VSG. Das Glashaltesystem besteht aus Aluminiumstrangpressprofilen und besitzt oben und unten Abdeckkappen aus V4A.

Ein besonderer planerischer Vorteil des BASIC-Systems ist die Anpassbarkeit an Radien und geschwungene Wegeführungen. Neben dem Rastermaß von 1.500 mm können hierfür kleinere Segmente eingesetzt werden. So lassen sich auch gekrümmte Straßenräume oder Wegeführungen mit einer durchgängigen Spritzschutzlösung ausstatten.

Gefälle bereits bei der Planung berücksichtigen

Beide Systeme können an vorhandene Längs- und Quergefälle angepasst werden. Dies erfolgt über eine abgestufte Verglasung in Verbindung mit verlängerten Stützen. Die Aufstellung erfolgt mittels Fußplatten auf einem Fundament nach Herstellervorgabe, mit Schwerlastdübeln beziehungsweise auf einem geeigneten Untergrund.

Für Architekten, Stadtplaner, Betreiber und Verkehrsunternehmen ist diese Anpassbarkeit besonders relevant, weil Straßen- und Gehwegflächen selten vollständig eben verlaufen. Höhenverläufe sollten deshalb bereits bei der Vermessung und Planung berücksichtigt werden, damit die Spritzschutzwand später funktional und gestalterisch sauber in den vorhandenen Verkehrsraum integriert werden kann.

Zwei Systeme für unterschiedliche Planungssituationen

Mit System A und System BASIC stehen zwei konstruktiv unterschiedliche Lösungen zur Verfügung. System A arbeitet mit Vierkantrohrstützen und bietet Rastermaße von 1.220 oder 1.500 mm. System BASIC verwendet Rundrohrstützen und ist besonders für lineare oder polygonale Verläufe geeignet. Beide Systeme lassen sich modular verlängern und an unterschiedliche Einbausituationen anpassen.

Für Stadtplaner, Architekten und Verkehrsunternehmen bedeutet das mehr Flexibilität bei der Integration in bestehende Straßenräume. Gerade an Haltestellen oder Gehwegen können Länge, Verlauf und Farbgestaltung auf die konkrete Umgebung abgestimmt werden.

Langlebige Konstruktion für den öffentlichen Raum

Die Stahlkonstruktionen sind verzinkt und können zusätzlich pulverbeschichtet werden. Die Verglasung besteht aus 10 mm VSG und wird über Aluminiumprofile befestigt. Dadurch entstehen robuste, wartungsarme Systeme für dauerhaft beanspruchte Außenbereiche.

Bei der Planung sollten neben Länge und Verlauf auch Untergrund, Gefälle, Sichtbeziehungen und spätere Reinigungszugänge berücksichtigt werden. Besonders bei stark frequentierten Standorten ist eine gute Erreichbarkeit der Glasflächen für Reinigung und Kontrolle sinnvoll.

Lassen Sie Ihre Spritzschutzwand von uns planen!

Sie planen eine Spritzschutzwand für eine Haltestelle oder einen Gehweg oder einen anderen stark frequentierten Verkehrsbereich? Wir unterstützen Sie bei der Auswahl des passenden Systems und bei der projektbezogenen Abstimmung von Länge, Verlauf, Farbgestaltung und Gefälleanpassung.

FAQ zu unseren Spritzschutzwänden

Spritzschutzwände eignen sich insbesondere für Bushaltestellen, Bahnsteige, Gehwege und andere Bereiche entlang stark befahrener Straßen.

Sie reduziert die Belastung durch aufgewirbeltes Spritzwasser, Schmutz und Gischt und verbessert dadurch den Komfort für Fahrgäste und Fußgänger.

Bei den Systemen A und BASIC wird 10 mm starkes Verbundsicherheitsglas eingesetzt.

Ja. Beide Systeme können durch abgestufte Verglasung und entsprechend angepasste Stützen an vorhandene Längs- und Quergefälle angepasst werden.

Ja. Die Stahlkonstruktionen können in einem RAL-Farbton nach Wahl pulverbeschichtet werden. Je nach System sind zudem farbige Folien in der Verglasung möglich.

Ja. Durch den modularen Aufbau lassen sich unterschiedliche Wandlängen realisieren und Anlagen bei entsprechender Planung später ergänzen.